Braustolz Original Doppel Caramel

Oh, wie schön. Auch ein altbekannter und beinahe penetrant alljährlich aufgesuchter Getränkemarkt hat dann doch irgendwann mal was Neues für uns. Schön. Schön. „Nach unserem Originalrezept“ steht drauf – na wenn das mal kein Alleinstellungsmerkmal ist. Geöffnet ist schnell, eingeschenkt auch. Sieht irgendwie schon nach Farbstoff aus. Dafür ist der Schaum aber nicht übel. Für die Nase hat das Braustolz eher wenig zu bieten – soll heißen schwach, aber nicht unangenehm. Wir greifen mal vor – beim zweiten Glas kommt auch etwas Malzgeruch durch. Dann kommt erstmal sehr viel Süße, anschließend noch mehr Süße und nach ein wenig mehr Süße kommt dann ein kräftiger Karamell-Körper. Aber so solle es wohl auch schmecken – ist ja ein Doppel Caramel. Mit dem Kohlensäuregehalt sind wir mal wieder nicht zufrieden. Insgesamt ganz ok, aber bestimmt besser mit einem salzigem Konter-Snack.

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Turmbräu Malz

Erstmal zu Penny. Und was gibt’s da? Kein Rodeo Malz mehr. Dafür aber eines von Turmbräu, mit anderen Zutaten. Plastepulle können sie ja erwiesenermaßen, aber auf die inneren Werte kommt es an. Was haben wir da: Sieht etwas lasch aus. Die Färbung ist zwar gut, aber mit Farbstoff ist das ja nicht schwer. Der Geruch ist auch gut, reicht aber nicht ganz für eine 1. Geschmacklich lässt es dann aber doch etwas nach. Es ist malzig und süß-karamellzig, aber ein bisschen perliger wäre gut. Insgesamt etwas recht mild bis schwach.

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Wolters Malz

Orientalisches Design? Wir haben doch keinen Mokka geschenkt bekommen, oder doch? Nach dem vorsichtigen Öffnen wird uns ein sprudeliges Getränk mit mäßigem Schaum aber schöner dunkler Färbung offenbart. Es hat einen malzigen Geruch mit leichten Honigtönen – nicht sehr intensiv, aber angenehm appetitlich. Der Geschmack ist leicht malzig und frisch perlig mit einem herben Nachgang. Von Honig keine Spur mehr aber dafür auch nicht zu süß. Solide aber unauffällig. Eindeutig kein Mokka.

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Karamalz Light

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass wir das Karamalz Light verkostet haben. Leider ist das Testprotokoll verschwunden und daher hat sich die Veröffentlichung verzögert. Wir haben dieses aromatisierte Milchsäure-Steviolglycoside-Gesöff diesen Stevia-gesüßten Malztrunk seither schon des öfteren im Handel gesehen – verwundert, dass es ihn noch immer gibt, er also offenbar gekauft wird. Wir dachten, der Ekel würde irgendwann verfliegen und der Test wiederholt. Aber wir können uns einfach nicht dazu durchringen. Der geneigte Leser möge sich also bitte selbst ein Bild machen – oder eben lieber nicht…

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LöwenMalz

Laaange haben wir darauf gewartet. Fast jedes Jahr sind wir unten im Fränkischen – nirgends ein LöwenMalz zu finden. Nicht einmal der Telefonkontakt zum Vertrieb in Mitwitz brachte Erfolg. Und dann geht man in Österreich nichtsahnend in einen kleinen Spar-Markt und hält es plötzlich in den zittrigen Händen. Und dann? Regen! Zwei Tage lang Regen. Zelten im Regen und dann ein neues Malzbier verköstigen? Das geht natürlich nicht und deshalb heißt es wieder Warten.

Am dritten Tag nehmen wir uns das gute Stück dann vor. Über das Design freuen wir uns sowieso schon die ganze Zeit – das ist einfach nur löwenstark. Also schnell geöffnet, eingeschenkt und angeschaut. Der Schaum ist etwas schwach, aber angesichts der schönen Färbung lässt sich darüber großzügig hinwegsehen. Geruchlich kommt das LöwenMalz sehr angenehm daher und verschont unsere Nasen von komischen Nebengerüchen. Oder ist das langweilig? Nein, wir einigen uns auf ein wohlwollendes Sehr Gut. Auf der Zunge hat sich das mit dem Wohlwollen dann aber leider erledigt. Es ist frisch und leicht fruchtig, könnte aber etwas weniger Süße zu Gunsten von mehr Herbheit vertragen. Leider nur guter Durchschnitt. Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen. Aber wir sagen allemal: Zum Wohl!

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Perlenbacher Malz

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: wir haben ein neues Malzbier entdeckt :-D. Die schlechte: es ersetzt ein anderes Malzbier :´-(.

Wahrscheinlich haben es viele vor uns bemerkt, beim Lidl um die Ecke gibt es jetzt kein Grafenwalder mehr, dafür Perlenbacher. Dass der Hersteller unverändert das Frankfurter (Oder) Brauhaus ist und auch die Zutaten gleich geblieben sind, mag alle freuen, die das Grafenwalder mochten, macht aber die Verkostung nicht gerade spannender. Nun ja, Hauptsache wir haben ein Malzbier zum Trinken, halten wir uns also nicht weiter mit Geplapper auf…

Von außen betrachtet: Weiterhin Plastepulle und Allerweltsdesign in gelb-orange-rot-braunen Farbtönen sowie mit Sportelementen – geschenkt. Im Glas: nichts zu meckern, Farbe gut, Schaum gut, alles gut. In der Nase: schöner malziger Geruch ohne störendes Beiwerk. Und schließlich im Gaumen: nicht zu süß, eher etwas bitter, frisch und nicht so schwer – ein solides Malz.

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Kronsberg Malz

Manchmal lohnt sich auch ein Besuch in einem Hit-Getränkemarkt in einem Gewerbegebiet (oder auch nicht, wir werden sehen…) – wir beäugen ein uns bis dato unbekanntes Malzbier. Ein Blick auf das Kleingedruckte verheißt nichts Gutes: „Kronsberg Vertriebsgesellschaft mbH“. Nicht einmal der tatsächliche Produzent wird genannt – wird ja wohl nicht da im Gewerbegebiet Pöttkerdiek zusammengekippt und -geköchelt.

Schauen wir mal. Modernes Design, na wer’s mag… . Darauf kommt es ja nicht an, interessanter ist das Aussehen des Getränkes selbst allemal. Leider fällt das Kronsberg hier durch. Nach dem Öffnen schäumt und sprudelt es erst wie wahnsinnig aus der Flasche – nein, die Flasche wurde nicht direkt nach der Radtour geöffnet, sondern erst nach einigen Tagen sorgsamer Lagerung im heimischen Kühlschrank. Nach 10-15 Sekunden ist die Kohlensäure verpufft und wir trauen uns wieder an den Tisch. Nach dem Einschenken bleibt eine langweilige, bräunliche, etwas traurig aussehende Flüssigkeit im Glas zurück und wir lassen die Schultern hängen.
Riecht es wenigstens nach was? … Da! … Nein, doch nicht. … Oder? Irgendwas ist da, lässt sich aber nicht greifen. Wie bewertet man einen nicht vorhandenen Geruch?
Unsere letzte Hoffnung: der Geschmack. Hm. Ein wenig künstlich schmeckt’s und süß – vielleicht haben die das etwas übertrieben mit dem Glucose-Fructosesirup und nicht gerade den hochwertigsten benutzt. Es will sich auch noch ein anderer Geschmack entfalten – so ein leicht herber Gammelgeschmack. Das zweite Glas – keine Besserung – das wird nichts mit dem Kronsberg und uns.

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Liebharts Bio Malz

Plop. Ich mag ja Bügelflaschen. Noch mehr, wenn sie uns von edlen SpenderINNEN zugesandt werden – herzlichen Dank an dieser Stelle.

Glügglügglügg. Malz im Glas – überraschend hell. Nach einem Blick auf das Etikett ist die Ursache gleich ausgemacht: kein Farbstoff. Na dann ist es ja gut. Ansonsten gibt’s nichts am Aussehen auszusetzen.

Schnüff. Der Geruch ist etwas befremdlich. Nicht falsch verstehen, er ist nicht unangenehm…aber irgendwie…strohig…hm…nein…oder doch…hm…vielleicht ist das der Reissirup…wieso eigentlich Reissirup? Aber der Geruch ist sowieso nur schwach ausgeprägt und daran wollen wir uns nicht aufhalten. Genug geschnüffelt. Prost.

Schlürf. Erinnerungen an den Geruch kommen hoch. Auch der Geschmack ist nicht so richtig greifbar. Weich und wenig Kohlensäure. Aber der eigentliche Geschmack? Positiv ausgedrückt könnte man vielleicht sagen: neutral. Negativ ausgedrückt: wässrig und schwach. Jedenfalls wenig süß, wenig herb. Ach und da ist jetzt auch der Hauch von Stroh, der im Geruch kurz anklang. Wenig Malz, wenig Körper. Alles recht wenig. Aber irgendwie auch nicht ganz übel. Einigen wir uns auf „leicht“. Malzbiertrinker, die als Biertrinker den Geschmack von Leichtbieren mögen würden (zugegeben, da kann man sich jetzt als Malzbiertrinker schwer reinversetzen) hätten hiermit vielleicht ihr Lieblingsmalz gefunden.

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Nordgold Malzgetränk

Wir sind durstig, beeilen wir uns also. Das Etikett sieht etwas billig aus, passt so aber gut zur Plastepulle. Glas hätten wir lieber, aber dafür ist es günstig vom Netto (der mit Hund). Blick auf den Inhalt: es ist rot. Warum ist es rot? Egal. Es perlt recht gut, aber der Schaum hält nicht besonders lange durch. Na wir sind mal nicht so, weiter zum Geruch: schon besser – Malz ohne unangenehme Beigaben, angenehm aber ziemlich schwach. Und des Pudels Kern: Geschmack ist prima. Nicht zu süß, nicht zu herb, nicht zu rauchig, nicht zu irgendwas. Sehr solides und rundes Malz. Allerdings fehlt der halben Jury das gewisse Etwas zur 1. Dennoch absolute Empfehlung.

Jetzt hätten wir gern noch ein Darguner zum Vergleich. Aber noch ein Nordgold tut’s auch.

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Grosch Malztrunk

Das war eine lange, eine seeeeeehr lange Durststrecke. Aber jetzt sitzen wir mit großen Augen am Tisch vor zwei Flaschen Grosch Malztrunk – ein fränkisches Exemplar aus einem kleinen Brauereigasthof. In entsprechenden Höhen schweben die Erwartungen.

Erster Gedanke beim Anblick der Flasche: Nanu, wurden uns versehentlich „Gestalte dein eigenes Malzbier“-Flaschen verkauft? Nein, die Chefin des Brauereigasthofes und ihre beiden Söhne höchstpersönlich zieren das Etikett. Wie finden wir das? Wir sind hin und her gerissen, denn ansonsten ist das Designkonzept schlüssig und passend. Nun gut, die inneren Werte zählen, also weiter zum… – tja, Schaum wollte ich sagen, aber wo ist dieser? Nur leicht angedeutete Schaumkrone und wenig Kohlensäure: kein guter Start. Es folgt ein süßlicher, leicht malziger Hauch von Malzbiergeruch: schwach. Der Geschmack ist honigsüß und weich mit einem leicht herben Unterton. Das Gesamturteil lautet: gut genießbar, aber insgesamt enttäuschend langweilig für eine Kleinst- und Spezialitätenbrauerei.

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Eschweger Klosterbräu Malz

Schwer ranzukommen an das Eschweger Malz. Selbst die Biere der Brauerei werden kaum überregional vertrieben. Aber nun haben wir es ja vor uns.

Der Schaum ist leider recht grob und zu unbeständig. Die rötliche Färbung ist zwar schön – mit ihrem Zuckerkulör schaffen das aber auch alle anderen – jedoch lassen sich nur wenige Kohlensäurebläschen ausmachen. Der Geruch tut sich auch nicht gerade hervor – ziemlich schwach und ohne Auffälligkeiten kommt er daher. Bleibt das wichtigste, der Geschmack: Das Eschweger ist herb-bierig im Antrunk mit einer lockeren Malznote im Abgang. Es könnte tatsächlich noch etwas mehr Kohlensäure gebrauchen, aber durch die geringe Süße ist es wiederum recht süffig. Fazit: Gut trinkbar, aber bleibt hinter den Erwartungen zurück.

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Isi Malta

Etwas exotisch kommt es daher, das Isi Malta – irgendwie ganz anders, als die Konkurrenz. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht beeindrucken. Der Inhalt zählt, also auf die Flasche und eingeschänkt. Der Schaum etwas grob, eine nette, dunkle Zuckerkulör-Färbung – der erste Eindruck ist mittelmäßig. Dann eine gute Steigerung: ein kräftiger Malzgeruch macht Appetit. Richtig überzeugend ist aber schließlich der Geschmack. Kräftig malziger Antrunk (wie der Geruch schon vermuten ließ), dazu ein trocken herber Abgang. Außerdem gerade die richtige leichte Süße und mit ausreichend erfrischender Kohlensäure. Es war uns ein Vergnügen – schön, dass noch vier Flaschen im Kühlschrank sind.

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Sternburg Doppel Karamel

Endlich ohne Alkohol! Ich weiß nicht, wann Sternburg diese tiefgreifende Änderung vorgenommen hat, aber ich glaube noch letztes Jahr enthielt eine Flasche Sternburg Doppel Karamel keine „alkoholfrei“-Aufschrift und dafür 1,2 % Vol. Willkommen im Kreise der „echten“ Malzbiere.

Die Freude wird von Aussehen und Geruch ein wenig getrübt. Der Schaum ist grob und schnell dahin. Nur schwache Anzeichen von Kohlensäure zeigen sich. Der Geruch ist recht süß, caramelig und ziemlich schwach.
Der Geschmack ist dann wesentlich besser. Die Süße ist angenehm und es schwingt eine leichte Herbheit mit. Im Nachtrunk etwas bierig, macht das Sterni Malz insgesamt einen guten Eindruck.

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Fürstlich Drehna Premium Malz

Ein locker-leichtes Malz gefällig? Dann ist vielleicht das Doppelcaramel aus der Fürstlich Drehna Selection das richtige.

Das Etikett ist minimalistisch designt, erinnert dadurch aber ein wenig an eine Pralinenschachtel (was vielleicht auch am „Selection“ liegt). Ausgepackt – pardon – eingeschenkt macht das Fürstlich Drehna einen guten Eindruck. Kohlensäurebläschen umspielen den dunklen (unterstützt durch Farbstoff) Körper und steigen zu einem feinen Schaum auf, der sich auch durchaus hält. Geruchlich gibt es nichts zu beanstanden, allenfalls etwas intensiver könnte er sein.

Zum Geschmack: angenehm malzig und nicht allzu kräftig – man kann ihn als etwas wässrig oder leicht und frisch einordnen. Die Süße ist angenehm. Ansonsten besticht das Fürstlich Drehna Premium Malz durch solide Einfachheit ohne Schnick-Schnack. Alles in Allem gutes Mittelfeld.

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Distelhäuser Malz + Cappuccino

Nummer Drei der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei ist noch einmal etwas ganz anderes, als die Geschwister. Wir haben zunächst einen Bogen drum herum gemacht, denn: Malzbier und Cappuccino – passt das zusammen, kann man das verantworten?

Als erstes fällt auf, dass auch das Cappuccino, trotz Farbstoffzugabe, sehr hell ausfällt (wie sähe es wohl ohne Farbstoff aus?). Der Schaum ist wieder in Ordnung. Der Geruch ist überraschend gut. Nicht kaffeeartig, sondern angenehm caramelig, mit einem Hauch Malz. Auch der Geschmack kommt cremig-caramelig daher, allerdings in zu starker Dosis. Außerdem fällt das Experiment eindeutig zu süß aus. Etwas mehr Herbheit würde hier helfen. Man muss zugeben, der Geschmack passt – anders als vermutet – tatsächlich zu Malzbier. Die Ausführung ist aber insgesamt nicht so ganz gelungen. Außerdem werden Cappuccino-Liebhaber wohl etwas enttäuscht sein, da es eher nach Caramel, als nach Cappuccino schmeckt. Nun ja, dieses Getränk ist reine Ansichtssache.

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Distelhäuser Malz + Tayberry

So, das Kalamansi war ja schon einmal besser, als erwartet – kommen wir zum nächsten Kandidaten aus der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei: Tayberry. Wieder ziehen wir Wikipedia zu Rate:

Botanisch handelt es sich um eine Kreuzung aus Brombeere und Himbeere. […] Die Früchte weisen einen deutlich sauren Geschmack auf und werden deshalb weniger als frische Früchte sondern eher in Konfitüren, Fruchtsoßen, anderen Fruchtzubereitungen oder auch in Fruchtmischungen verwendet.

Wir fassen zusammen: sauer und him-brombeerig. Nun, man ist gespannt…

Normalerweise konzentrieren wir uns ja zunächst auf das Aussehen. In diesem Fall ist dies aber nur schwer möglich, da sich sofort nach dem Öffnen der Flasche ein (ohne Zweifel zu) intensiver Himbeergeruch ausbreitet, der sich beim Einschenken noch weiter verstärkt. Nicht so angenehm. Hat man sich daran gewöhnt, fällt der Blick auf ein ziemlich helles Getränk mit gutem Schaum. Der Geschmack hat kaum etwas mit Malzbier zu tun – nur wenn man beide Augen zudrückt. Zusammengefasst: weich, beerig, leicht säuerlich (da hat man sich nach der Wikipedia-Lektüre mehr versprochen) und vor Allem intensiv. Als Fruchtsaft nicht schlecht, als Malzbier nicht ernst zu nehmen.

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Distelhäuser Malz + Kalamansi

Hhm! – denkt man sich, wenn man liest „Malz + Kalamansi“ – was bitte ist Kalamansi. Wikipedia hilft ein klein wenig weiter:

Die Calamondinorange (Citrofortunella microcarpa) ist eine vermutlich ursprünglich in China natürlich entstandene Hybride aus der Mandarine Citrus reticulata und der Kumquat-Art Fortunella margarita (Oval-Kumquat). Die Calamondinorange wird heute vor allem auf den Philippinen angebaut, wo sie auch Calamansi genannt wird.

Zum Aussehen lässt sich bemerken: es sieht tatsächlich aus, wie ein Malzbier und nicht wie ein hippes, neonfarbenes Modegetränk, das man vielleicht erwartet hat. Allerdings riecht es stark zitronig-säuerlich und nur mit viel Fantasie ist ein Hauch Malz zu erkennen. Zweifel brechen sich Bahn. Schließlich probiert man doch einen Schluck und … stellt fest: es schmeckt überraschenderweise doch nach Malzbier, ist außerdem frisch, zitrusfruchtig und geht in Richtung Radler. Das Malzbier kommt dabei vielleicht etwas kurz – ein Tick zu viel Frucht auf Kosten des Malz, aber nicht so übel. Alles in Allem schlecht einzuordnen ins Malzbierschema, aber für ein aromatisiertes Malzbier nicht der schlechteste Versuch.

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Distelhäuser Malz

Wer gern Honig mag, ist mit dem Distelhäuser gut beraten. Schon der Geruch erinnert stark an süßes Bienenfutter. Das Aussehen begeistert weniger. Die Farbe ist noch durchschnittlich, aber der Schaum großblasig und von kurzer Haltbarkeit. Wie erwartet, kommt der Geschmack mit einer deutlichen Honignote daher. Das Distelhäuser weiß mit einem weichen, aromatischen Körper zu überzeugen.

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Schmucker Malz

Äußerlich macht das Schmucker einen guten Eindruck. Der Schaum ist zuoberst etwas grob, aber einigermaßen haltbar. Farbe und Geruch sind gut, aber für ein „sehr gut“ etwas zu flach. Geschmacklich hält das Schmucker nicht ganz, was es verspricht. Die Basis stimmt, aber ein Charakter entfaltet sich kaum. Schuld hat daran wohl auch die zu gering angesetzte Kohlensäurezugabe. Das Ganze schmeckt insgesamt etwas lasch und es bleibt letztlich nur durchschnittlicher Eindruck übrig.

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Hachenburger Malz

Das Malz aus Hachenburg besticht mit einer schönen Farbe, ganz ohne das Zutun von Farbstoffe. Der Schaum schwächelt etwas, deshalb gibt es zweimal ein stabiles „Gut“ für das Aussehen. Der Geruch ist gut, aber ebenfalls etwas zu schwach. Dafür ist der Antrunk kräftig mit einem deutlich rauchigem Aroma. Der Hopfen bringt zudem eine nette herbe Note, der den weichen Körper abrundet. Im Nachtrunk ist das Malz aus dem Westerwald erst angenehm malzig-süßlich und schlägt dann ins Bittere (Bierige?) um.

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Grafenwalder Malz

Das Grafenwalder, frisch aus dem Lidl, überrascht mit einem guten Aussehen. Die Farbe ist dunkelrot und der Schaum feinporig, hält allerdings nicht sehr lang. Der Geruch kommt recht gehaltvoll daher – man gewinnt den Eindruck von deutlicher Süße und Malzigkeit. Der Geschmack gefällt und bestätigt diesen Eindruck nicht. Einem anfänglich durchschnittlich malzigen Charakter mit angenehmer Süße folgt eine deutliche Bitternote im Abgang. Wiedermal ein gutes Günstiges.

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Iserlohner Malz

Sehr überzeugend, das Malz aus Iserlohn. Nichts handfestes zu mäkeln gibt es an Aussehen und Geruch – beides ist angenehm und solide. Besser ist nur der sehr klare, pure Malzgeschmack mit geringer Süße. Kein Gehabe – einwandfrei.

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Schloßbräu Rheder Malz

Wieder einmal ein sehr solides Malz. Schöne Färbung, ansehnlicher Schaum und ein angenehmer Malzgeruch regen den Appetit an. Durch den intensiven Malzgeschmack dringt eine kräftige Bitternote. Das Rheder ist nicht zu süß, hat allerdings etwas wenig Kohlensäure.

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Schwelmer Malztrunk

Der erste Eindruck ist ein guter. Farbe und Schaum sind ansehnlich. Der Geruch macht Appetit. Der Geschmack trifft dann leider nicht ganz die Erwartungen. Das Schwelmer ist sehr süß und bis auf den malzigen Charakter ziemlich durchschnittlich.

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Riedenburger Dinkelmalz

Herzhafte pure Energie – ein Riedenburger Vital-Getränk

…man ist gespannt. Das Aussehen ist malz-untypisch hell, caramelfarben und naturtrüb. Der Schaum ist kräftig, aber nach oben etwas grob. Der Geruch ist unangenehm getreidig und hat eine leichte Röst-Note. Das Malz kommt dabei nur schwach durch. Der Geschmack bestätigt den Geruchseindruck. Es zeigt sich ein leicht bitterer, muffiger, trockener „Heuboden“-Geschmack mit sehr starkem Getreidearoma.

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Qualitäts-Malz tut gut

Das tut gut Malz macht äußerlich einen sehr guten Eindruck – Schaum und Farbe sind stimmig. Der Geruch hat einen leicht fruchtigen Anklang, aber der süßliche Unterton spricht sicher nicht jeden an. Beim Geschmack fällt der starke Honig-Caramel-Charakter mit entsprechender Süße auf. Ansonsten ist das tut gut gut aber verbesserungsfähig.

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Feldschlösschen Bio Malz

Das Bio Malz macht, wie alle anderen Malzbiere vom Malzspezialisten Feldschlösschen, äußerlich einen recht guten Eindruck. Schaum und Farbe sind nicht weiter zu beanstanden. Beim Geruch kommt aber bereits etwas der rauchige Feldschlösschen-Charakter durch – nicht Jedermanns Sache. Im Antrunk gibt es sich vollmundig mit angenehmer Süße, anschließend setzt sich dann zunehmend der typische rauchige Geschmack durch.

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Golden Malz

Das Golden Malz hat neben einem angenehmen Geruch einen sehr eigenen Geschmack. Es ist brotig (wer das mag sollte vielleicht einmal Kwas probieren), honigsüß, mit einem fruchtigen (bananig) Abgang. Es trifft sicher nicht jeden Geschmack, aber ist durch seinen besonderen Charakter eine Bereicherung für den Markt.

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Paderborner Malz

Das Paderborner Malz ist das Produkt einer sehr soliden Malzbraukunst und bekommt durchweg gute Noten. Sehr kräftiger, karamell-farbener Schaum – leider etwas grob – weiß immer zu erfreuen und auch der Geruch ist schön malzig, wenn auch etwas strohig. Erfrischend ist der gute Schuss Kohlensäure. Der Geschmack erinnert ein wenig an Zartbitterschokolade (was man sich alles einbilden kann 😉 ) – nicht so süß und etwas herb. Fazit: nichts Spezielles, aber wirklich alltagstauglich.

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L & T Caramel Malz

Zugegeben, „Lütticke & Tschirschnitz Gastronomie-Getränke GmbH“ klingt nicht so umwerfend nach einem guten Malz, aber man sollte sich hiervon nicht „abschrecken“ lassen. Das grottige Etikettendesign nicht weiter beachtend, fällt der Blick leider gleich auf ein gerade befriedigendes Erscheinungsbild. Überraschend angenehm ist dann Geruch und Geschmack. Das L & T zeigt sich recht hopfig und – wie es der Name verspricht – durchaus caramelig. Außerdem ist es irgendwie „bierig“ und etwas wässrig, sodass man sich wiederholt davon überzeugen möchte, ob es wirklich ein richtiges Malzbier ist. Ist es aber wohl.

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Darguner Malztrunk

Sehr sehr gut! Das kann man durchaus und ohne rot zu werden, als das perfekte Malz bezeichnen. Malzig, charakterstark und gleichzeitig weich und süffig. Die Süße ist gerade richtig. Bestnoten.

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Aktivmalz

Schade, aber auch der Umweltbonus hilft hier nichts. Schöne rote Farbe und guter Schaum heben zunächst die Stimmung. Das Aussehen leidet aber teils unter Bodensatz und Flocken. Dies kam bei einigen Stichproben – in verschiedenen Städten und zu verschiedenen Zeiten wohlgemerkt – vor und behinderte die Ästhetik doch sehr stark. Der Geruch ist gerade noch gut, obwohl zu wenig nach Malz und zu stark nach Honig. Der Geschmack ist recht malzuntypisch. Süßes Honig- und bitteres Holunderaroma kämpfen um die Vorherrschaft. Dabei ist das Aktivmalz aber nicht sehr süß – auf jeden Fall ein Pluspunkt. Im Abgang legt sich ein bitterer Nachgeschmack auf den Gaumen.

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Bischoff Malz

Das Erscheinungsbild des Bischoff kommt noch mit einem „befriedigend“ davon. Beim Geruch schlägt die Stimmung allerdings schon um und mündet in einem „ausreichend“ für einen schwachen Geschmack und Kohlensäurearmut.

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Karlskrone Malz

Ein eher weniger zu empfehlendes Malz, das Feldschlößchen da in Braunschweig zusammenbraut. Es riecht etwas unangenehm – wie nasses Stroh. Es kratzt aber zum Glück nicht im Hals, auch wenn der Geschmack sehr durchschnittlich zu bewerten ist.

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Boltens Caramel

Dieses billige Malz kommt entsprechend seiner Liga daher. Schon die Verwendung von Süßstoffen – wie es das Etikett ankündigt – lässt nichts Gutes erwarten. Bereits das Aussehen ist unschön. Der Geruch ist überhaupt nicht ansprechend und der Geschmack – irgendwie künstlich, wahrscheinlich durch den Süßstoff – besiegelt das Scheitern. Sehr mangelhaftes Malz.

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Lahnsteiner Malz

„Malzbonbons“ ist der erste Gedanke beim Lahnsteiner. Zwar ist der Geruch nicht allzu anregend, aber der Geschmack lässt einen darüber großzügig hinwegsehen. Kräftig malziger, dabei aber weicher Körper. Ein charakterstarkes leckeres Malz. So soll es sein, eines der Besten.

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Cramer Malz

Kein alltägliches Malzbier. Das Erscheinungsbild ist noch recht unauffällig, wobei der Schaum ein wenig schwach ausfällt. Der Geruch ist dann schon etwas eigen – nicht unangenehm, aber etwas wässrig. Das Cramer hat einen schwer zu beschreibenden Geschmack. Es ist zunächst etwas bierig, dabei herb-süß, und hinterlässt schließlich einen herb-malzigen Nachgeschmack. Anders, aber gut!

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Oscar Maxxum Malz

Das Oscar Maxxum Malz macht zunächst einen guten bis sehr guten Eindruck. Es hat eine schöne Farbe und ansehnlichen Schaum. Auch der Geruch ist angenehm. Geschmacklich könnte man noch ein wenig zulegen, aber die Basis stimmt: malziges Aroma, nicht zu süß, ausreichend Kohlensäure – günstiges, recht solides Malz mit leichter Bitternote.

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Kara Aktiv

Wo bitte ist hier das Malzbier? Zugegebenermaßen ist dieses Produkt aus dem Hause Karamalz schwer zu beurteilen. Wie soll man wohl ein Malzbier bewerten, das kaum eine Spur nach Malzbier schmeckt? Das Aussehen fällt durch. Wie kommt man auch auf die Idee ein goldenes Malzbier zu brauen. Als ob es nicht schon genug „Gold“-Biere in durchsichtigen Flaschen gibt – musste diese Mode auch noch in der Malzbierwelt verpflanzt werden? Nun gut, rein objektiv betrachtet schmeckt es nicht schlecht, aber wie gesagt: wo kein Malzbier, da auch keine gute Malzbierwertung.

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Steffens Malz

Schaut man sich das Steffens an, ist es noch viel versprechend – insbesondere der Schaum ist sehr ansprechend. Der Geruch bringt einen dann aber bereits wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Im Anschluss ist der Geschmack dann ernüchternd – eindeutig zu süß und hinter der Süße ein durchschnittliches Malz. Als Besonderheit ist allenfalls ein Funke bieriger Charakter auszumachen – mit etwas Phantasie.

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Sünner Malz

Das Sünner macht äußerlich einen guten Eindruck. Allerdings hält der ansehnliche Schaum nicht all zu lange. Der Geruch ist recht gut, aber etwas „dumpf“. Geschmacklich ist das Sünner ein bisschen zu süß und leidet etwas an dem zu geringen Kohlensäuregehalt. Es hat aber einen malzig-weichen Körper und ein angenehm fruchtiges Aroma (Vanille?).

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Nobelaner Malz

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Sportmalz

Laut Getränkefachverkäuferinauskunft (schönes Wort) nicht mehr erhältlich. Die Webseite scheint dies leider zu bestätigen.

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Veltins Malz

Am Erscheinungsbild gibt es nicht viel auszusetzen, Schaum und Farbe gut. Der Geruch ist angenehm, könnte aber etwas kräftiger sein und bekommt deshalb nur „befriedigend“.
Der Geschmack ist durch die Zitronensäure zitronig-frisch. Dafür kommt aber der Malzgeschmack zu schwach durch.

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Freigraf Malzfit

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Landfürst Premium Malz

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Malco

Was mich persönlich angeht, so bin ich für’s Selbermischen von Mixgetränken solcher Art. Ob es nun Zitronenlimonade, Cola, oder sonst etwas ist, ich bin fast nie mit dem Mischverhältnis von Fertigmischungen zufrieden. So ist es auch in diesem Fall. Da ist einfach zu viel Cola drin. Das Malz geht in der Cola unter und das was man davon noch schmeckt, ist der rauchige Feldschlösschen-Geschmack. Über Aussehen und Geruch muss man hier nichts sagen, das ist bei Malz-Mixgetränken sowieso immer so eine Sache…
Die Idee Malz und Cola zu mischen ist aber an sich nicht schlecht und führte in unserem Fall zu weiteren Experimenten – verschiedene Limonadensorten, Säfte, Apfelschorle, … – es gibt keine Tabus ;-).

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Hansa Malz

Gut sieht es aus, das Hansa – sehr schön ist dabei der feine Schaum. Der Geruch kommt allerdings etwas schwächlich daher.

Das Kraftvolle

…verspricht das Etikett. Dieses Versprechen wird allerdings nicht eingehalten. Geschmacklich ist das Hansa ziemlich schwach. Es hat nur wenig Körper, ist eher wässrig und auf alle Fälle nicht kraftvoll. Nur die Bitternote tritt deutlich hervor.

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Feldschlösschen Malz Light

Die Light-Variante, so denkt man sich, kann ja eigentlich nur schlechter sein, als das Klassik. Und so ist es dann auch. Im Grunde dem Klassik recht ähnlich, hat aber bereits der Geruch einen unangenehmen chemischen Anklang. Auch im Geschmack kommt dann ein deutliches „künstliches“ Süßstoffaroma durch, sodass es nur einen Punktabzug geben kann.

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Kandi Malz

Nicht schlecht. An Aussehen und Geruch gibt es kaum zu meckern. Der Schaum ist kräftig, aber oben grob, etwas mehr Kohlensäure würde dem schönen Rotbraun mehr Spritzigkeit verleihen. Der Geschmack ist recht angenehm – Honigcharakter mit einem Spritzer Zitrone. Weicher Körper, auch die Süße ist gerade recht, allerdings ist der Abgang etwas schwach. Als solides Malz mit zu wenig Kohlensäure schrammt das Kandi knapp an einem Doppel-„Gut“ vorbei.

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Feldschlösschen Malz Klassik

Gut sieht es aus, das Klassik von der Malzbierschmiede in Hamminkeln. Es kommt sehr gut ohne Farbstoffe aus und wäre der Schaum nicht teils etwas grob, wäre das ein klares „sehr gut“. Der Geruch ist dann etwas zwiespältig, denn unter den angenehmen Malzduft mischt sich etwas, das einen an Räucherspeck oder etwas dieser Art denken lässt. Dieses „besondere“ Aroma verlässt einen auch geschmacklich nicht. Den rauchigen Charakter, der sich besonders im Abgang auf den Gaumen legt, muss man mögen. Eine Spur mehr Kohlensäure wäre nicht schlecht, dafür weniger Süße.

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Traugott Simon Malz

Das Traugott Simon überrascht schon bei der Lektüre des Etiketts: kein Farbstoff mehr, sowie Hopfenextrakt und Hopfen. Nach dem Einschenken zeigt es sich dann tatsächlich auch sehr ansehnlich – schöne dunkelrote Färbung und feiner Schaum. Der Geruch ist allerdings nicht ganz so eingängig, sondern kommt recht „trivial“ getreidig daher. Geschmacklich ist das Billigmalz dann auch nicht so weit vom Geruch entfernt. Es schmeckt getreidig und irgendwie trocken – was vielleicht durch den stark herben – schon bitteren – Nachgeschmack kommt, der nach dem Genuss nicht vom Gaumen weichen will. Die Süße ist in Ordnung und der Geschmack eigentlich auch, aber rechte Begeisterung will sich nicht einstellen. Diese bleibt bei einem befriedigend stecken.

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Felskrone Malz

Das ist wirklich sehr knapp an einem sehr guten Malz vorbei. Schon das Erscheinungsbild weiß zu erfreuen. Eine schöne Färbung, auch ohne Farbstoffzugabe, und auch der Schaum hält sich sehr gut. Der Geruch ist angenehm, kein unangenehmes Kitzeln hervorstechender Aromen in der Nase – eine runde Sache. Doch wie immer gibt der Geschmack den Ausschlag. Auch da ist der Eindruck zunächst sehr gut – angenehme Süße, malzig, spritziger Kohlensäuregehalt. Leider fehlt aber der letzte Schliff. Vielleicht der Hopfen, der steht auch nicht auf der Zutatenliste. Aber die solide Leistung verdient Anerkennung – ein eindeutiges „Gut“.

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Maxi Malz

Das gute Erscheinungsbild des Maxi Malz lässt mehr erhoffen, als Geruch und Geschmack letztlich bieten. Es riecht nur schwach und nicht besonders appetitanregend. Ziemlich wässrig kommt schließlich der Geschmack daher – kaum Körper, kein Charakter, nicht sehr überzeugend.

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Flensburger Malz

Plop! Die Flasche ist auf. So weit so gut. Eine dunkle, fast schwarze Flüssigkeit ergießt sich ins Glas (ohne Farbstoffe). Und schon sinkt die Stimmung etwas – der Schaum hält sich schlecht, der Rest sieht etwas nach Cola aus. Der Geruch ist schwach und hat einen „künstlichen“ Unterton. Geschmacklich ist das Flensburger recht eigen, jedoch leider nicht zum Guten. Es ist zwar nicht sehr süß (trotz zweier Süßstoffe), aber dafür rauchig und etwas bitter. Das wäre an sich noch nicht weiter schlimm, allerdings fehlt es dem Malz eindeutig an Körper – es ist einfach zu wässrig.

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Braumeisters Kraft Malz

Ein Malz wie ein Baum

Ein wunderbares Malz. Kommt ganz ohne Farbstoffe aus und sieht doch noch besser aus, als manch anderes Malzbier. Dunkle, leicht-rötliche Färbung, dazu ein feiner, haltbarer, caramelfarbener Schaum – das macht Appetit.
Der Gerucht ist nicht sehr stark, aber angenehm malzig.
Der Geschmack ist caramelig aber nicht zu süß. Stimmiges, malziges Aroma, ausgewogene Geschmackskomponenten – schmeckt einfach rund.

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Waidbauer Malz

Waidbauer zählt zu den wenig verbreiteten Marken, was es bereits zu etwas Besondererem macht. Aussehen und Geruch ist gut, aber der Geschmack leider zu süß. Würde man die Süße etwas herunterfahren, könnte es sich als ein gutes Malz entpuppen.

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Bergbräu Malz

Bergbräu kann mit seinem Malz vor allem beim Erscheinungsbild punkten. Der Geruch ist dann leider nur nur befriedigend bis ausreichend. Geschmacklich ist es eher im Mittelfeld. Es hat dabei keine Besonderheiten, kann aber mit seinem doch hopfigen Charakter mehr überzeugen, als es der Geruch vermuten lässt. Durchaus empfehlenswert.

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Karlsquell Malz

Als ALDI-Malz kommt das Karlsquell einigermaßen gut weg. Es sieht auf jeden Fall gut aus, Schaum und Farbe sind in Ordnung. Es riecht angenehm malzig, aber nur schwach. Der Geschmack ist durchschnittlich und nicht zu süß. Das Preis-Leistungsverhältnis ist dadurch natürlich spitze.

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Rodeo Malz

Das Äußere kommt gut weg bei Pennys Billig-Malz (das Design ist hier allerdings nicht eingeschlossen). Der Geruch erinnert an ein Discounter-Malz – hoppla, das ist es ja auch. Der Geschmack ist aber überraschenderweise etwas besser, als erwartet. Wässrig und mit wenig Kohlensäure, aber – erst recht mit Blick auf den günstigen Preis – gut trinkbar.

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Schloss Malzgetränk

Die PLUS-Marke ist eher unterdurchschnittlich. Gutheißen kann man hier den kräftigen Malzgeschmack, der sich gut zum Mixen eignet. Pur ist es aber mit wenig Kohlensäure und ausgeprägter Süße nicht so prickelnd.

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Vitamalz

Vitamalz – eine der großen Marken – muss man vorsichtig behandeln. Der Geschmack variiert von Brauerei zu Brauerei des Vitamalz-Verbundes. Im Allgemeinen ist es aber ein sehr solides Malzbier – sehr malzig und nicht zu süß. Passend zu dunklen Farbe gesellt sich ein röstbrauner üppiger Schaum.
Dafür kann man schon einmal etwas mehr Geld ausgeben.

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Karamalz Fresh Lemon

Als Mixgetränk kann Das Erscheinungsbild hier notwendigerweise nicht überzeugen. Der Geruch ist soweit ok – mit dem Limonadengeruch muss man nun einmal leben. Beim Geschmack geht leider viel vom Malz verloren. Zu viel. Die Zitronenlimonade ist zu aufdringlich. Hier kann man nur sagen: Selbermischen!

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Pinkus Honig Malz

Farbe und Schaum sind sehr ansehnlich. Auch hier sind, wie beim normalen Müller’s, keine Farbstoffe enthalten. Nach dem Befüllen des Glases nimmt man einen feinen Honiggeruch mit Möhrenaroma wahr – riecht etwas angenehmer als das Müller’s. Der Geschmack ist ähnlich, doch kaum getreidig. Dafür schwingt ein leichtes Honigaroma mit, was dem Malz – zusammen mit dem geringeren, aber ausreichenden Kohlensäureanteil – einen weichen Charakter verleiht.

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Müller’s Malz

Das Erscheinungsbild ist recht gut. Feiner Schaum und rötlich-bernsteinfarbener Körper (das Ganze ohne Farbstoffe!). Der Geruch ist getreidig und nicht sehr ansprechend. Geschmacklich hat das Müller’s etwas von Möhren und Getreide. Es hat eine angenehme Süße und ist malzig-herb.

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Karamalz

Eine schöne dunkelrote Färbung und der Schaum ist auch ok. Soweit so gut. Der Geruch ist interessant – herb, hat etwas von Holunderbeeren. Geschmacklich wird das Karamalz nicht so ganz seinem großen Namen gerecht. Es hat eher wenig Aroma, zumindest von der Malzigkeit her. Es ist relativ herb, besonders im Abgang.

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Oettinger Malz

Über rotbraunem Malzbier mit wenig Kohlensäure bildet sich kräftiger Schaum. Der Geschmack ist durchschnittlich. Das Oettinger ist ziemlich herb, etwas zu süß, aber alles in allem überraschend gut für den Preis. Zum Mixen auf jeden Fall in Ordnung. Das Gute am Oettinger Malz ist die Verfügbarkeit. Man bekommt es fast überall als günstige Alternative zu den teuren Marken.

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Original Bayerisch Malz

Ein appetitlicher Malzgeruch duftet dem Trinker beim Einschenken entgegen und das Auge freut sich ebenso. Der Geschmack: ein solides Malzbier mit leicht herbem Abgang. Allenfalls kann man bemängeln, dass das Bay’rische ein kleinwenig süß geraten ist – wenn man es denn bemerkt. Der „praktische Schraubverschluss“, mit dem der Hersteller wirbt, ist jedenfalls völlig unnötig – ein Original Bayerisch Malz stellt doch keiner halbvoll in den Kühlschrank zurück.

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