Diese Webseite hat ihr Entstehen dem wenig erfreulichen Umstand zu verdanken, dass in weiten Teilen Deutschlands der Malzbiermarkt von wenigen Großproduzenten beherrscht wird. Dieser Umstand musste bei Malzbiertrinkern, wie uns, zwangsläufig zu der Frage führen, welche anderen Marken eigentlich neben dieser Übermacht zu einem Schattendasein verurteilt sind. In nächster Konsequenz folgte dieser Frage der Entschluss, den Malzbiermarkt zu durchforschen und die entdeckten Spezies zu verkosten. Es zeigte sich, dass der Markt zwar stark von wenigen großen Marken dominiert wird, sich aber dennoch ein relativ breites Spektrum an anderen Herstellern etabliert hat. Deren Produkte zu entdecken war einerseits nicht immer geschmacklich befriedigend, aber doch jedesmal ein Erfolg. Denn mit jedem neuen Malzbier wuchs die Gewissheit, dass es Widerstand gegen die Übermacht gibt. Um der Welt die Ergebnisse unserer Arbeit nicht vorzuenthalten entstand diese Webseite.

Definition

Malzbier ist ein dunkles, obergäriges Vollbier mit einem Alkoholgehalt von maximal 0,5 % vol. Es enthält neben Wasser, Malz und Hopfen noch Zucker (Glukosesirup o.ä.) und meist auch Farbstoff (z.B. Zuckercouleur). Die Hefe wird im Brauprozess bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zugegeben, wodurch das Malz nicht vergärt und kein Alkohol entsteht. Der süße Geschmack hat neben dem zugegebenen Brauzucker die geringe Hopfenzugabe als Ursache. Korrekterweise muss hier noch hinzugefügt werden, dass Malzbier nicht der offizielle Name des hier behandelten Getränkes ist. Da sich in Deutschland nur Bier nennen darf was aus nichts anderem als Wasser, Malz, Hopfen und Hefe besteht, lautet die eigentliche Bezeichnung nicht „Malzbier“, sondern „Malztrunk“. Im Alltag wird jedoch meist das alte „Malzbier“ gebraucht und auch wir bevorzugen diese Bezeichnung.

Quelle: http://www.brauer-bund.de [09.10.2004]

Durchführung der Tests

Bewertet werden vier verschiedene Kategorien: Design von Flasche und Etikett, Aussehen, Geruch und Geschmack des Malzbieres. Für jede Kategorie werden Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) vergeben. Zur Berechnung der Endnote wird das Design mit 1/20, Aussehen und Geruch mit je 1/10 und der Geschmack mit 3/4 gewichtet. Die zu testenden Marken werden stets gut gekühlt, aus sauberen Gläsern und ohne andere Nahrungs- und Genussmittel genossen. Bei mehreren aufeinanderfolgenden Tests werden Glas und Mundraum mit Leitungswasser zwischengespült. Auf ein Verbinden der Augen wird verzichtet, da wir (i) uns Objektivität zutrauen und (ii) dem Genuss von Malzbier einen gewissen „Holismus“ unterstellen, was einen teilweise kategorieübergreifenden Testmodus rechtfertigt. 😉

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