Posts Tagged 'weich'

Liebharts Bio Malz

Plop. Ich mag ja Bügelflaschen. Noch mehr, wenn sie uns von edlen SpenderINNEN zugesandt werden – herzlichen Dank an dieser Stelle.

Glügglügglügg. Malz im Glas – überraschend hell. Nach einem Blick auf das Etikett ist die Ursache gleich ausgemacht: kein Farbstoff. Na dann ist es ja gut. Ansonsten gibt’s nichts am Aussehen auszusetzen.

Schnüff. Der Geruch ist etwas befremdlich. Nicht falsch verstehen, er ist nicht unangenehm…aber irgendwie…strohig…hm…nein…oder doch…hm…vielleicht ist das der Reissirup…wieso eigentlich Reissirup? Aber der Geruch ist sowieso nur schwach ausgeprägt und daran wollen wir uns nicht aufhalten. Genug geschnüffelt. Prost.

Schlürf. Erinnerungen an den Geruch kommen hoch. Auch der Geschmack ist nicht so richtig greifbar. Weich und wenig Kohlensäure. Aber der eigentliche Geschmack? Positiv ausgedrückt könnte man vielleicht sagen: neutral. Negativ ausgedrückt: wässrig und schwach. Jedenfalls wenig süß, wenig herb. Ach und da ist jetzt auch der Hauch von Stroh, der im Geruch kurz anklang. Wenig Malz, wenig Körper. Alles recht wenig. Aber irgendwie auch nicht ganz übel. Einigen wir uns auf „leicht“. Malzbiertrinker, die als Biertrinker den Geschmack von Leichtbieren mögen würden (zugegeben, da kann man sich jetzt als Malzbiertrinker schwer reinversetzen) hätten hiermit vielleicht ihr Lieblingsmalz gefunden.

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Grosch Malztrunk

Das war eine lange, eine seeeeeehr lange Durststrecke. Aber jetzt sitzen wir mit großen Augen am Tisch vor zwei Flaschen Grosch Malztrunk – ein fränkisches Exemplar aus einem kleinen Brauereigasthof. In entsprechenden Höhen schweben die Erwartungen.

Erster Gedanke beim Anblick der Flasche: Nanu, wurden uns versehentlich „Gestalte dein eigenes Malzbier“-Flaschen verkauft? Nein, die Chefin des Brauereigasthofes und ihre beiden Söhne höchstpersönlich zieren das Etikett. Wie finden wir das? Wir sind hin und her gerissen, denn ansonsten ist das Designkonzept schlüssig und passend. Nun gut, die inneren Werte zählen, also weiter zum… – tja, Schaum wollte ich sagen, aber wo ist dieser? Nur leicht angedeutete Schaumkrone und wenig Kohlensäure: kein guter Start. Es folgt ein süßlicher, leicht malziger Hauch von Malzbiergeruch: schwach. Der Geschmack ist honigsüß und weich mit einem leicht herben Unterton. Das Gesamturteil lautet: gut genießbar, aber insgesamt enttäuschend langweilig für eine Kleinst- und Spezialitätenbrauerei.

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Distelhäuser Malz + Cappuccino

Nummer Drei der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei ist noch einmal etwas ganz anderes, als die Geschwister. Wir haben zunächst einen Bogen drum herum gemacht, denn: Malzbier und Cappuccino – passt das zusammen, kann man das verantworten?

Als erstes fällt auf, dass auch das Cappuccino, trotz Farbstoffzugabe, sehr hell ausfällt (wie sähe es wohl ohne Farbstoff aus?). Der Schaum ist wieder in Ordnung. Der Geruch ist überraschend gut. Nicht kaffeeartig, sondern angenehm caramelig, mit einem Hauch Malz. Auch der Geschmack kommt cremig-caramelig daher, allerdings in zu starker Dosis. Außerdem fällt das Experiment eindeutig zu süß aus. Etwas mehr Herbheit würde hier helfen. Man muss zugeben, der Geschmack passt – anders als vermutet – tatsächlich zu Malzbier. Die Ausführung ist aber insgesamt nicht so ganz gelungen. Außerdem werden Cappuccino-Liebhaber wohl etwas enttäuscht sein, da es eher nach Caramel, als nach Cappuccino schmeckt. Nun ja, dieses Getränk ist reine Ansichtssache.

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Distelhäuser Malz

Wer gern Honig mag, ist mit dem Distelhäuser gut beraten. Schon der Geruch erinnert stark an süßes Bienenfutter. Das Aussehen begeistert weniger. Die Farbe ist noch durchschnittlich, aber der Schaum großblasig und von kurzer Haltbarkeit. Wie erwartet, kommt der Geschmack mit einer deutlichen Honignote daher. Das Distelhäuser weiß mit einem weichen, aromatischen Körper zu überzeugen.

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Hachenburger Malz

Das Malz aus Hachenburg besticht mit einer schönen Farbe, ganz ohne das Zutun von Farbstoffe. Der Schaum schwächelt etwas, deshalb gibt es zweimal ein stabiles „Gut“ für das Aussehen. Der Geruch ist gut, aber ebenfalls etwas zu schwach. Dafür ist der Antrunk kräftig mit einem deutlich rauchigem Aroma. Der Hopfen bringt zudem eine nette herbe Note, der den weichen Körper abrundet. Im Nachtrunk ist das Malz aus dem Westerwald erst angenehm malzig-süßlich und schlägt dann ins Bittere (Bierige?) um.

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Lahnsteiner Malz

„Malzbonbons“ ist der erste Gedanke beim Lahnsteiner. Zwar ist der Geruch nicht allzu anregend, aber der Geschmack lässt einen darüber großzügig hinwegsehen. Kräftig malziger, dabei aber weicher Körper. Ein charakterstarkes leckeres Malz. So soll es sein, eines der Besten.

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Sünner Malz

Das Sünner macht äußerlich einen guten Eindruck. Allerdings hält der ansehnliche Schaum nicht all zu lange. Der Geruch ist recht gut, aber etwas „dumpf“. Geschmacklich ist das Sünner ein bisschen zu süß und leidet etwas an dem zu geringen Kohlensäuregehalt. Es hat aber einen malzig-weichen Körper und ein angenehm fruchtiges Aroma (Vanille?).

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