Posts Tagged 'fruchtig'

Distelhäuser Malz + Tayberry

So, das Kalamansi war ja schon einmal besser, als erwartet – kommen wir zum nächsten Kandidaten aus der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei: Tayberry. Wieder ziehen wir Wikipedia zu Rate:

Botanisch handelt es sich um eine Kreuzung aus Brombeere und Himbeere. […] Die Früchte weisen einen deutlich sauren Geschmack auf und werden deshalb weniger als frische Früchte sondern eher in Konfitüren, Fruchtsoßen, anderen Fruchtzubereitungen oder auch in Fruchtmischungen verwendet.

Wir fassen zusammen: sauer und him-brombeerig. Nun, man ist gespannt…

Normalerweise konzentrieren wir uns ja zunächst auf das Aussehen. In diesem Fall ist dies aber nur schwer möglich, da sich sofort nach dem Öffnen der Flasche ein (ohne Zweifel zu) intensiver Himbeergeruch ausbreitet, der sich beim Einschenken noch weiter verstärkt. Nicht so angenehm. Hat man sich daran gewöhnt, fällt der Blick auf ein ziemlich helles Getränk mit gutem Schaum. Der Geschmack hat kaum etwas mit Malzbier zu tun – nur wenn man beide Augen zudrückt. Zusammengefasst: weich, beerig, leicht säuerlich (da hat man sich nach der Wikipedia-Lektüre mehr versprochen) und vor Allem intensiv. Als Fruchtsaft nicht schlecht, als Malzbier nicht ernst zu nehmen.

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Distelhäuser Malz + Kalamansi

Hhm! – denkt man sich, wenn man liest „Malz + Kalamansi“ – was bitte ist Kalamansi. Wikipedia hilft ein klein wenig weiter:

Die Calamondinorange (Citrofortunella microcarpa) ist eine vermutlich ursprünglich in China natürlich entstandene Hybride aus der Mandarine Citrus reticulata und der Kumquat-Art Fortunella margarita (Oval-Kumquat). Die Calamondinorange wird heute vor allem auf den Philippinen angebaut, wo sie auch Calamansi genannt wird.

Zum Aussehen lässt sich bemerken: es sieht tatsächlich aus, wie ein Malzbier und nicht wie ein hippes, neonfarbenes Modegetränk, das man vielleicht erwartet hat. Allerdings riecht es stark zitronig-säuerlich und nur mit viel Fantasie ist ein Hauch Malz zu erkennen. Zweifel brechen sich Bahn. Schließlich probiert man doch einen Schluck und … stellt fest: es schmeckt überraschenderweise doch nach Malzbier, ist außerdem frisch, zitrusfruchtig und geht in Richtung Radler. Das Malzbier kommt dabei vielleicht etwas kurz – ein Tick zu viel Frucht auf Kosten des Malz, aber nicht so übel. Alles in Allem schlecht einzuordnen ins Malzbierschema, aber für ein aromatisiertes Malzbier nicht der schlechteste Versuch.

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Golden Malz

Das Golden Malz hat neben einem angenehmen Geruch einen sehr eigenen Geschmack. Es ist brotig (wer das mag sollte vielleicht einmal Kwas probieren), honigsüß, mit einem fruchtigen (bananig) Abgang. Es trifft sicher nicht jeden Geschmack, aber ist durch seinen besonderen Charakter eine Bereicherung für den Markt.

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Sünner Malz

Das Sünner macht äußerlich einen guten Eindruck. Allerdings hält der ansehnliche Schaum nicht all zu lange. Der Geruch ist recht gut, aber etwas „dumpf“. Geschmacklich ist das Sünner ein bisschen zu süß und leidet etwas an dem zu geringen Kohlensäuregehalt. Es hat aber einen malzig-weichen Körper und ein angenehm fruchtiges Aroma (Vanille?).

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