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Eschweger Klosterbräu Malz

Schwer ranzukommen an das Eschweger Malz. Selbst die Biere der Brauerei werden kaum überregional vertrieben. Aber nun haben wir es ja vor uns.

Der Schaum ist leider recht grob und zu unbeständig. Die rötliche Färbung ist zwar schön – mit ihrem Zuckerkulör schaffen das aber auch alle anderen – jedoch lassen sich nur wenige Kohlensäurebläschen ausmachen. Der Geruch tut sich auch nicht gerade hervor – ziemlich schwach und ohne Auffälligkeiten kommt er daher. Bleibt das wichtigste, der Geschmack: Das Eschweger ist herb-bierig im Antrunk mit einer lockeren Malznote im Abgang. Es könnte tatsächlich noch etwas mehr Kohlensäure gebrauchen, aber durch die geringe Süße ist es wiederum recht süffig. Fazit: Gut trinkbar, aber bleibt hinter den Erwartungen zurück.

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Isi Malta

Etwas exotisch kommt es daher, das Isi Malta – irgendwie ganz anders, als die Konkurrenz. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht beeindrucken. Der Inhalt zählt, also auf die Flasche und eingeschänkt. Der Schaum etwas grob, eine nette, dunkle Zuckerkulör-Färbung – der erste Eindruck ist mittelmäßig. Dann eine gute Steigerung: ein kräftiger Malzgeruch macht Appetit. Richtig überzeugend ist aber schließlich der Geschmack. Kräftig malziger Antrunk (wie der Geruch schon vermuten ließ), dazu ein trocken herber Abgang. Außerdem gerade die richtige leichte Süße und mit ausreichend erfrischender Kohlensäure. Es war uns ein Vergnügen – schön, dass noch vier Flaschen im Kühlschrank sind.

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Sternburg Doppel Karamel

Endlich ohne Alkohol! Ich weiß nicht, wann Sternburg diese tiefgreifende Änderung vorgenommen hat, aber ich glaube noch letztes Jahr enthielt eine Flasche Sternburg Doppel Karamel keine „alkoholfrei“-Aufschrift und dafür 1,2 % Vol. Willkommen im Kreise der „echten“ Malzbiere.

Die Freude wird von Aussehen und Geruch ein wenig getrübt. Der Schaum ist grob und schnell dahin. Nur schwache Anzeichen von Kohlensäure zeigen sich. Der Geruch ist recht süß, caramelig und ziemlich schwach.
Der Geschmack ist dann wesentlich besser. Die Süße ist angenehm und es schwingt eine leichte Herbheit mit. Im Nachtrunk etwas bierig, macht das Sterni Malz insgesamt einen guten Eindruck.

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Fürstlich Drehna Premium Malz

Ein locker-leichtes Malz gefällig? Dann ist vielleicht das Doppelcaramel aus der Fürstlich Drehna Selection das richtige.

Das Etikett ist minimalistisch designt, erinnert dadurch aber ein wenig an eine Pralinenschachtel (was vielleicht auch am „Selection“ liegt). Ausgepackt – pardon – eingeschenkt macht das Fürstlich Drehna einen guten Eindruck. Kohlensäurebläschen umspielen den dunklen (unterstützt durch Farbstoff) Körper und steigen zu einem feinen Schaum auf, der sich auch durchaus hält. Geruchlich gibt es nichts zu beanstanden, allenfalls etwas intensiver könnte er sein.

Zum Geschmack: angenehm malzig und nicht allzu kräftig – man kann ihn als etwas wässrig oder leicht und frisch einordnen. Die Süße ist angenehm. Ansonsten besticht das Fürstlich Drehna Premium Malz durch solide Einfachheit ohne Schnick-Schnack. Alles in Allem gutes Mittelfeld.

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Distelhäuser Malz + Cappuccino

Nummer Drei der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei ist noch einmal etwas ganz anderes, als die Geschwister. Wir haben zunächst einen Bogen drum herum gemacht, denn: Malzbier und Cappuccino – passt das zusammen, kann man das verantworten?

Als erstes fällt auf, dass auch das Cappuccino, trotz Farbstoffzugabe, sehr hell ausfällt (wie sähe es wohl ohne Farbstoff aus?). Der Schaum ist wieder in Ordnung. Der Geruch ist überraschend gut. Nicht kaffeeartig, sondern angenehm caramelig, mit einem Hauch Malz. Auch der Geschmack kommt cremig-caramelig daher, allerdings in zu starker Dosis. Außerdem fällt das Experiment eindeutig zu süß aus. Etwas mehr Herbheit würde hier helfen. Man muss zugeben, der Geschmack passt – anders als vermutet – tatsächlich zu Malzbier. Die Ausführung ist aber insgesamt nicht so ganz gelungen. Außerdem werden Cappuccino-Liebhaber wohl etwas enttäuscht sein, da es eher nach Caramel, als nach Cappuccino schmeckt. Nun ja, dieses Getränk ist reine Ansichtssache.

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Distelhäuser Malz + Tayberry

So, das Kalamansi war ja schon einmal besser, als erwartet – kommen wir zum nächsten Kandidaten aus der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei: Tayberry. Wieder ziehen wir Wikipedia zu Rate:

Botanisch handelt es sich um eine Kreuzung aus Brombeere und Himbeere. […] Die Früchte weisen einen deutlich sauren Geschmack auf und werden deshalb weniger als frische Früchte sondern eher in Konfitüren, Fruchtsoßen, anderen Fruchtzubereitungen oder auch in Fruchtmischungen verwendet.

Wir fassen zusammen: sauer und him-brombeerig. Nun, man ist gespannt…

Normalerweise konzentrieren wir uns ja zunächst auf das Aussehen. In diesem Fall ist dies aber nur schwer möglich, da sich sofort nach dem Öffnen der Flasche ein (ohne Zweifel zu) intensiver Himbeergeruch ausbreitet, der sich beim Einschenken noch weiter verstärkt. Nicht so angenehm. Hat man sich daran gewöhnt, fällt der Blick auf ein ziemlich helles Getränk mit gutem Schaum. Der Geschmack hat kaum etwas mit Malzbier zu tun – nur wenn man beide Augen zudrückt. Zusammengefasst: weich, beerig, leicht säuerlich (da hat man sich nach der Wikipedia-Lektüre mehr versprochen) und vor Allem intensiv. Als Fruchtsaft nicht schlecht, als Malzbier nicht ernst zu nehmen.

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Distelhäuser Malz + Kalamansi

Hhm! – denkt man sich, wenn man liest „Malz + Kalamansi“ – was bitte ist Kalamansi. Wikipedia hilft ein klein wenig weiter:

Die Calamondinorange (Citrofortunella microcarpa) ist eine vermutlich ursprünglich in China natürlich entstandene Hybride aus der Mandarine Citrus reticulata und der Kumquat-Art Fortunella margarita (Oval-Kumquat). Die Calamondinorange wird heute vor allem auf den Philippinen angebaut, wo sie auch Calamansi genannt wird.

Zum Aussehen lässt sich bemerken: es sieht tatsächlich aus, wie ein Malzbier und nicht wie ein hippes, neonfarbenes Modegetränk, das man vielleicht erwartet hat. Allerdings riecht es stark zitronig-säuerlich und nur mit viel Fantasie ist ein Hauch Malz zu erkennen. Zweifel brechen sich Bahn. Schließlich probiert man doch einen Schluck und … stellt fest: es schmeckt überraschenderweise doch nach Malzbier, ist außerdem frisch, zitrusfruchtig und geht in Richtung Radler. Das Malzbier kommt dabei vielleicht etwas kurz – ein Tick zu viel Frucht auf Kosten des Malz, aber nicht so übel. Alles in Allem schlecht einzuordnen ins Malzbierschema, aber für ein aromatisiertes Malzbier nicht der schlechteste Versuch.

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