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Distelhäuser Malz + Cappuccino

Nummer Drei der Malz+-Serie der Disteläuser Brauerei ist noch einmal etwas ganz anderes, als die Geschwister. Wir haben zunächst einen Bogen drum herum gemacht, denn: Malzbier und Cappuccino – passt das zusammen, kann man das verantworten?

Als erstes fällt auf, dass auch das Cappuccino, trotz Farbstoffzugabe, sehr hell ausfällt (wie sähe es wohl ohne Farbstoff aus?). Der Schaum ist wieder in Ordnung. Der Geruch ist überraschend gut. Nicht kaffeeartig, sondern angenehm caramelig, mit einem Hauch Malz. Auch der Geschmack kommt cremig-caramelig daher, allerdings in zu starker Dosis. Außerdem fällt das Experiment eindeutig zu süß aus. Etwas mehr Herbheit würde hier helfen. Man muss zugeben, der Geschmack passt – anders als vermutet – tatsächlich zu Malzbier. Die Ausführung ist aber insgesamt nicht so ganz gelungen. Außerdem werden Cappuccino-Liebhaber wohl etwas enttäuscht sein, da es eher nach Caramel, als nach Cappuccino schmeckt. Nu ja, dieses Getränk ist reine Ansichtssache.

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Distelhäuser Malz

Wer gern Honig mag, ist mit dem Distelhäuser gut beraten. Schon der Geruch erinnert stark an süßes Bienenfutter. Das Aussehen begeistert weniger. Die Farbe ist noch durchschnittlich, aber der Schaum großblasig und von kurzer Haltbarkeit. Wie erwartet, kommt der Geschmack mit einer deutlichen Honignote daher. Das Distelhäuser weiß mit einem weichen, aromatischen Körper zu überzeugen.

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Hachenburger Malz

Das Malz aus Hachenburg besticht mit einer schönen Farbe, ganz ohne das Zutun von Farbstoffe. Der Schaum schwächelt etwas, deshalb gibt es zweimal ein stabiles “Gut” für das Aussehen. Der Geruch ist gut, aber ebenfalls etwas zu schwach. Dafür ist der Antrunk kräftig mit einem deutlich rauchigem Aroma. Der Hopfen bringt zudem eine nette herbe Note der den weichen Körper abrundet. Im Nachtrunk ist das Malz aus dem Westerwald erst angenehm malzig-süßlich, und schlägt dann ins Bittere (Bierige?) um.

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Lahnsteiner Malz

“Malzbonbons” ist der erste Gedanke beim Lahnsteiner. Zwar ist der Geruch nicht allzu anregend, aber der Geschmack lässt einen darüber großzügig hinwegsehen. Kräftig malziger, dabei aber weicher Körper. Ein charakterstarkes leckeres Malz. So soll es sein, eines der Besten.

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Sünner Malz

Das Sünner macht äußerlich einen guten Eindruck. Allerdings hält der ansehnliche Schaum nicht all zu lange. Der Geruch ist recht gut, aber etwas “dumpf”. Geschmacklich ist das Sünner ein bisschen zu süß und leidet etwas an dem zu geringen Kohlensäuregehalt. Es hat aber einen malzig-weichen Körper und ein angenehm fruchtiges Aroma (Vanille?).

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Pinkus Honig Malz

Farbe und Schaum sind sehr ansehnlich. Auch hier sind, wie beim normalen Müller’s, keine Farbstoffe enthalten. Nach dem Befüllen des Glases nimmt man einen feinen Honiggeruch mit Möhrenaroma wahr – riecht etwas angenehmer als das Müller’s. Der Geschmack ist ähnlich, doch kaum getreidig. Dafür schwingt ein leichtes Honigaroma mit, was dem Malz – zusammen mit dem geringeren, aber ausreichenden Kohlensäureanteil – einen weichen Charakter verleiht.

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